Akzent – Cartoons
Liebe Leserin, lieber Leser
Mit Zeichentrickfilmen (Cartoons) sind wir alle aufgewachsen. Welche sind bei Ihnen am meisten über den Bildschirm geflimmert? Waren es auch Tom & Jerry und der rosarote Panther, so wie bei mir? Oder hat Sie das Dschungelbuch fasziniert? Mit Mogli, Balu, Baghira und anderen? Vielleicht haben Sie sich auch später noch von den Zeichentrickfilmen neueren Datums begeistern lassen? Vielleicht UP (Oben)? Oder Moana? Egal. An unserer Unterhaltungsshow „Cartoon-Mania“ lassen wir sie alle auf- und hochleben. Die beschwingten, die fröhlichen, die frechen, die verträumten oder die schwelgenden Melodien. Kommen Sie am 14. oder 15. März zu uns in die Wartegghalle, erfreuen Sie sich an bestens bekannten Liedern, summen oder singen Sie mit und saugen Sie viel gute Stimmung auf.
Gute Stimmung, welche auch wir mitnehmen wollen in das weitere Vereinsjahr. Zum Beispiel an den Kreismusiktag in Waldkirch. Dort werden wir uns als Vorbereitung auf das Eidgenössische Musikfest 2026 in Biel einer Jury stellen.
Mit fröhlicher Stimmung werden wir im September auf unsere Vereinsreise in Richtung Bozen aufbrechen. Am Altstadtfest wollen wir mit unseren Hits aus dem Musikrepertoire gute Stimmung verbreiten. Aber natürlich soll auch unser Vereinsleben gepflegt werden. Dem grossartigen Groove, von dem wir nicht zuletzt dank unserer jüngsten Mitgliedergeneration getragen werden, muss Sorge getragen werden.
Lassen Sie uns gemeinsam gute Stimmung verbreiten!
Christoph Hess, Präsident
Freitag, 14. März 2025
Samstag, 15. März 2025
Die Melodia Goldach präsentiert Ihnen die Unterhaltungsshow „Cartoon-Mania“ – eine Show, die Musik, Nostalgie und die bunte Welt der Cartoons miteinander vereint! Unter der Leitung von Alexander Kübler erwartet Sie ein Abend, der sowohl Jung als auch Alt gleichermassen begeistert. Freuen Sie sich auf eine lebendige Reise durch die Welt der Zeichentrickklassiker, die Generationen verbindet.
Erleben Sie, wie unsere talentierten Musikant:innen und die ausdrucksstarke Musicalsängerin Manuela Gerosa legendäre Melodien aus bekannten Cartoons neu erwecken. Das Programm reicht von den zeitlosen Klängen der frühen Disney-Ära bis zu modernen Highlights wie „Let it Go“ aus „Die Eiskönigin“. Ob die rasanten Rhythmen von „Tom und Jerry“ oder die romantischen Melodien von „Beauty and the Beast“ – jedes Stück fängt die Magie der Cartoons perfekt ein.
Für alle Sinne – mehr als nur Musik
Die Wartegghalle verwandelt sich in eine zauberhafte Cartoon-Welt, in der bekannte Figuren wie Mickey Mouse, der Pink Panther und Rapunzel in einer stimmungsvollen Kulisse zum Leben erwachen. Mit liebevollen Details und beeindruckenden Lichteffekten wird das Publikum mitten in die Geschichte versetzt und kann sich von der Atmosphäre verzaubern lassen.
Der kulinarische Genuss kommt ebenfalls nicht zu kurz: Bereits ab 19:00 Uhr verwöhnen Sie unsere Festwirte mit frischen Speisen und köstlichen Getränken. Von herzhaften Snacks über salziges Popcorn bis hin zu einem süssen Kuchenbuffet ist für jeden Geschmack etwas dabei. Passend zum besonderen Anlass wird die stimmungsvolle Moonlightbar geöffnet, denn genau an diesem Freitag ist Vollmond. Statt einer herkömmlichen Bar erwartet Sie daher die Moonlightbar mit besonderen Drinks und einer vollmondigen Stimmung.
Die Köpfe und Stimmen der Show
Alexander Kübler, der als Dirigent das musikalische Fundament der Show legt, führt die Musikanten mit Feingefühl und Leidenschaft durch das Programm und sorgt für eine perfekte Harmonie zwischen Orchester und Gesang. Dabei wird er von der herausragenden Sängerin Manuela Gerosa begleitet, die mit ihrer kraftvollen Stimme für magische Momente sorgt und die bekanntesten Cartoon-Melodien eindrucksvoll interpretiert. Abgerundet wird das Trio durch Moderator Laurin Probst, einem erfahrenen Saxofonisten der Melodia, der mit Charme und Humor durch das Programm führt und dabei für eine lockere Atmosphäre sorgt.
Termine und Programm
Die Show findet am Freitag, 14. März, und Samstag, 15. März 2025 in der Wartegghalle Goldach statt.
- Türöffnung mit Kulinarikbetrieb: 19:00 Uhr
- Showbeginn: 20:00 Uhr
- Showende: ca. 22:00 Uhr
Eintrittspreise und Ticketinformationen:
- Erwachsene: CHF 20.- (Abendkasse CHF 25.-)
- Kinder bis 16 Jahre: CHF 5.-
Tickets sind im Vorverkauf unter melodia.ch/unterhaltungsshow oder an der Abendkasse erhältlich. Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig Ihre Plätze zu sichern, da keine festen Sitzplätze reserviert werden.
Seien Sie dabei – ein Abend voller Magie erwartet Sie!
Erleben Sie „Cartoon-Mania“ – einen unvergesslichen Abend durch die Welt der Cartoons, die mit Musik, Humor und Nostalgie begeistert. Ein Highlight für Jung und Alt, bei dem Sie mitsingen, mitlachen und einfach mitfeiern können. Sichern Sie sich Ihren Platz und lassen Sie sich dieses Erlebnis nicht entgehen!
Wir freuen uns auf Sie!
Laurin Probst
Probearbeit aus drei Perspektiven
Es war der 25. Oktober 2024 als mich die Meldung erreichte: Die Noten für die U-Show 2025 sind verfügbar. Es kam (Vor-)Freude auf und gleichzeitig hatte ich etwas Respekt, was sich wohl für Herausforderungen hinter dieser Nachricht verbargen. Kurzentschlossen klickte ich auf den Link und druckte mir alle notwendigen Notenblätter aus. Nicht lange später sass ich in meinem Büro, in der Hand einen Stapel druckerwarmer Notenblätter und im Kopf die mir inzwischen bekannten tausend Fragezeichen – und jetzt, wo soll ich mit üben beginnen????????????
Pragmatisch – wie ich veranlagt bin – wird der Stapel druckfrischer Noten zur Seite gelegt und zum Smartphone gegriffen. Dort suche ich nach Aufnahmen dieser Stücke und höre sie mir erst einmal an und markiere mir dabei Tonartwechsel und spezielle Repetitionen. Anschliessend wird alles säuberlich verräumt und bis zur Leseprobe in meinem Melodiarucksack gelagert.
Erst nach der Leseprobe werden die einzelnen Werke von mir Ton für Ton, oder auf diese U-Show kann man fast sagen Sextole für Sextole (eine Sextole sind Sechs Noten auf einen Schlag) geübt, geprobt, repetiert, wiederholt, vertieft, … oder wie man das auch immer nennen mag. Die dazu notwendigen Zauberworte heissen Ausdauer, Disziplin und Genauigkeit. Die Hilfsmittel dazu nennt man Stimmgerät (zur Kontrolle der Tonhöhe) und Metronom (zur Überprüfung des Tempos). Ganz ehrlich, es ist schon eine Menge Arbeit, die hinter dem Üben für eine solche U-Show steckt. Und so ganz unter uns: Es kann manchmal zuhause auch echt frustran sein, wenn nach stundelangem Üben das Stück super tönt, man aber feststellen muss, dass das aktuelle Tempo bei 100 Schlägen/min anstelle bei 150 Schlägen/min ist.
Im Gegenzug dazu kommen Glücksgefühle auf, wenn es in der Probe am Donnerstagabend dann auch fehlerfrei und cool tönt. Irgendwann allerdings ist bei mir die Frage aufgekommen: Wie machen das andere?
Kurzerhand habe ich Schreibblock und Stift geschnappt und mich mit unserer Sängerin Manuela Gerosa und unserem Dirigenten Alexander Kübler über das Thema Probearbeit unterhalten.
Für unseren Dirigenten Alexander Kübler beginnen die Vorbereitungen für die U-Show spätestens im Sommer. Dann sitzt er mit der Literaturkommission zusammen und gemeinsam wird geeignete Literatur zu einem vorgegebenen Thema gesucht oder nach der Stückauswahl wird ein geeigneter Titel für das Konzert festgelegt. Diese Arbeit ist sehr zeitintensiv. Wollen doch jedes einzelne Musikstück aus dieser grossen Auswahl auf Klang, Besetzung und Schwierigkeit überprüft werden, um eine Runde weiter zu kommen. Ist die Literatur eines Abends festgelegt, werden die Stücke bestellt und das Partiturstudium kann beginnen.
Mit farbigen Stiften werden Markierungen vorgenommen und die Abläufe verinnerlicht. Welches Register hat wo Melodie? Wer spielt die Begleitung dazu? Um anschliessend stocksicher zu werden, dirigiert Alexander im dunklen Kämmerlein an einem unbekannten Ort die jeweiligen Stücke für sich durch. So, die Probearbeit mit der Melodia kann nun effektiv beginnen. Um diese auch möglichst effektiv im wahrsten Sinne des Wortes gestalten zu können, werden nach Leseproben im alten Jahr, im neuen Jahr mit Register- und Satzproben (Holzinstrumente proben separat von den Blechinstrumenten) gestartet. Auch ein Probeweekend ist fixer Bestandteil einer U-Show-Vorbereitung. Dort werden bereits die ersten Aufnahmen für interne Zwecke gemacht. Sichtbar wird das jeweils an den bunten Post-it’s in der Partitur von Alexander. Ja, ein Blick genügt und da, wo es bunt leuchtet, da gilt es zu üben und zu proben.
Die grösste Herausforderung empfindet Alexander darin, an den Punkt zu kommen, an dem er mit der rein musikalischen Arbeit beginnen kann. Das ist dann der Fall, wenn alle falschen Töne eliminiert wurden und die Übergänge der einzelnen Musikteile fliessend sind. Musikalisches Arbeiten umfasst dann die Punkte Intonation (Klanggleichheit), Klangausgleich (zwischen den verschiedenen Instrumenten) und Interpretation (eigene Vorstellung umsetzen können). Mit grosser Erleichterung muss ich im Gespräch mit Alexander feststellen, dass auch er zwischendurch gewisse Hochs und Tiefs während der Probe hat. So hat er mir verraten, dass er sich sehr ärgert über unvorbereitete Melodianerinnen und Melodianer. Sein Herz schlägt aber sofort höher, wenn einzelne Passagen so klingen wie der sich das vorstellt oder die einzelnen Register angebrachte Änderungen genau umsetzen können. In der aktuell verbleibenden Zeit bis zur Show wird Alexander deshalb Probe für Probe hören, dirigieren und kommunizieren, was an den einzelnen Musikstücken noch zu verfeinern ist.
Unsere Sängerin Manuela Gerosa wird auch an der U-Show 2025 souverän für Sie auf der Bühne stehen. Als Teenager wurde sie damals ein erstes Mal angefragt und heute kann sie gar nicht mehr anders. Sie ist hier heimisch und wer gibt ein Heimspiel gerne aus den Händen? Zudem verrät sie mir, dass sie die Melodia als einen coolen Haufen Leute erlebt, der stets neue (Spinner-)Visionen hat und diese jeweils im März in der Wartegghalle Realität werden lässt. Zudem gehört auch sie zur der Gattung Goldacherinnen, die immer wieder Lust haben, etwas Neues auszuprobieren. Ausserdem ist da dieser einzigartige Zusammenhalt unter Melodianerinnen und Melodianern, den Manuela sehr schätzt.
Zurück zur Probearbeit. Ein geheimer Informant sendet Manuela jeweils den Songtitel und die Noten mit dem Text. Dabei ist für sie ganz wichtig, wie der Ablauf des Arrangements ist, da jeder Arrangeur so seine eigenen Vorlieben hat. Anschliessend besorgt sie sich Aufnahmen von präzise diesem Arrangement wie es in diesem Fall die Melodia spielt – oder bei Uraufführungen wie in diesem Jahr, macht sie die Aufnahmen gleich selber am Probeweekend. Da Manuela ein sehr auditiver Mensch ist, spielt sie diese Aufnahmen zuhause in der Dauerschleife ab. Da muss die ganze Familie von Manuela durch! Im Anschluss ist das Lernen des Textes angesagt. Ihr ist es sehr wichtig, textsicher zu sein. Erst wenn man textsicher ist und ohne Zettel singen kann, kann man eine Nachricht ans Publikum senden, davon ist Manuela fest überzeugt! Lassen Sie sich persönlich am 14. und/oder 15. März 2025 in der Wartegghalle Goldach davon überzeugen.
Rebecca Ferraretto
Probearbeit einmal anders
Es ist ein komisches Gefühl mit der Handtasche statt Melodiarucksack in die Melodiaprobe zu gehen. So ganz ohne Noten und Instrument, ganz ehrlich; das ist sehr ungewohnt. Das Gewohnte ist aber schnell gefunden, denn die Melodia wagt ein weiteres Mal ein Experiment. So lud der Verein im Herbst zu zwei Workshops ein.
Andreas Zihler führte uns einen Abend in die Magie der Bodypercussion ein. Doch von einführen war kaum die Rede. Sehr schnell war mitmachen das Thema. Und dann waren da auch bald diese Übungen und Situationen, wo die rechte Hand nicht das macht wie die Linke und die Beine nicht das Selbe machen wie die Arme. Ja, diese Übungen, die helfen sollen, die rechte mit der linken Hirnhälfte zu verbinden – oder so … Aber ja, Zeit zum Nachdenken hatte ich keine, denn ich musste mich schliesslich konzentrieren. Fuss, Fuss, Hand, Hand, Fuss, Fuss, Hand, Hand, Schnipps, … ja und dann? Kein Problem, Andreas hatte für alles das passende Sprüchlein dabei. Und ein Blick in die Runde verriet mir, dass ich die Einzige war, die Bodypercussion noch nicht ganz im Blut hatte. Ich konnte nur staunen und probieren und nochmals probieren und nochmals und nochmals. Andreas hatte so eine Art, bei der keiner das Gefühlt haben musste, so richtig daneben zu sein.
Als Rhythmiker und Percussionist hatte er eine sehr mitreissende Art und man merkte sehr schnell, dass er für das, was er uns vermitteln wollte, Feuer und Flamme ist. So kam es, dass die Melodia im Kreis stand, in 4 Gruppen eingeteilt wurde und einen Bodypercussions-Kanon versuchte. Es war ein cooler Abend, der für die Komplexität der Rhythmik sensibilisierte und als Verein lässig und spassig war.
Mit Markus Süss verbrachten wir einen singenden Abend. Der Opernsänger erklärte sehr einfach und nachvollziehbar, wie das mit der Atmung und dem Klang als Sänger funktioniert. Schnell viel Luft in den Körper und dann wieder klangvoll heraus. Was aber soll das mir als Hobbymusikerin bringen? Sehr viel, denn wie oft hatte ich schon zu wenig Luft zum Musizieren? Also, Löffel spitzen und aufpassen. Wer aber das Gefühl hatte, dass es bei der Theorie bliebt, der lag so richtig daneben. Es dauerte nicht lange da wurde der gesamte Verein in die Stimmen Sopran, Alt, Tenor und Bass unterteilt und die Acapellaversionen verschiedener Lieder wurden ausprobiert. Es machte Spass und diverse Ideen für die U-Show wurden geboren. Welche wir umsetzen und was diese mit Cartoon-Mania zu tun haben; dazu verrate ich an dieser Stelle erstmal nichts.
Rebecca Ferraretto
Die Moonlightbar – ein Treffpunkt für Sie!?!
Die Moonlightbar hat mit der 3-Königs-Party grossartig ins Jahr 2025 gestartet! Die Goldacherinnen und Goldacher strömten in Scharen zur dritten Ausgabe dieser festlichen Veranstaltung. Der Verkehrsverein war gefordert, als es darum ging, Gerstensuppe, Glühwein und Punsch auszugeben. Die GaudiKrainer sorgten für eine fantastische Stimmung im Innenhof der Oberstufe. Es wurde fröhlich geprostet, getanzt und gelacht. Unser Gemeindepräsident Dominik Gemperli hielt die Neujahrsbegrüssung. An der Moonlightbar war das Teebeutelwerfen ein echter Hit, denn die Gäste zogen heisse Getränke vor. Vor acht Uhr setzte noch der Schneefall ein, der die winterliche Atmosphäre passend zum 3-König abrundete.
Die zweite Moonlightbar im Januar 2025 war grimmig kalt, aber wir hatten die perfekte Lösung: eine Auswahl an heissen Getränken, darunter Glühwein, verschiedene Kaffeesorten, Punsch und Fröschli. Und die Chäs-Chüechli! Diese sonnig-glühenden Köstlichkeiten sorgten für Gemütlichkeit und Wärme – genau das Richtige für eine kalte Vollmondnacht. Zudem boten wir die Möglichkeit, sich im Inneren des Gebäudes aufzuwärmen.
Im Februar, bei der dritten Moonlightbar, wurde mehr Bier als Glühwein konsumiert, da die Temperaturen bereits nahe bei 10°C lagen. Auch der Aperol erfreute sich grosser Beliebtheit. Wir glauben, dass alle zufrieden waren. Oder waren einige enttäuscht, weil sie beim Glücksrad kein Ticket für die Unterhaltungsshow gewonnen haben? Die Gewinner auf alle Fälle hatten sichtbar Freude!
Am kommenden Vollmond, dem 14. März 2025, findet die Moonlightbar nicht vor der Gemeinde statt, sondern quasi eingebaut in unsere Unterhaltungsshow Cartoon Mania in der Wartegghalle.
Für die weiteren Moonlightbar-Daten haben wir bereits einige musikalische Highlights in Planung. Neben dem legendären Melodia-Moonlightbar-Konzert freuen wir uns, das Akkordeon Orchester Rorschach-Heiden begrüssen zu dürfen, das mit dem Prädikat „Vorzüglich“ vom letztjährigen Eidgenössischen Akkordeon Musikfest zurückgekehrt ist. Ausserdem werden unsere Jodler am See mit traditionellen und modernen Klängen das Publikum begeistern, und die grossartige Band Reboxed wird bekannte Hits charmant neu verpacken, unterstützt von uns bekannten Stars wie Manuela Gerosa und Daniel Zeiter.
Wer immer auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich auf www.melodia.ch/moonlightbar für den Newsletter anmelden!
Wir freuen uns auf Sie als Besucher der Moonlightbar!
Ihr Team Moonlightbar
Chlausabend
Anstatt unserer gewöhnlichen Musikprobe fand am Donnerstagabend, dem 5. Dezember 2024, unser alljährlicher Chlausanlass statt. Jedes Jahr übernimmt ein anderes Register die Organisation dieses geselligen Abends – dieses Mal war das Flötenregister an der Reihe.
Mit viel Liebe zum Detail haben sie uns in der Rosenackerküche mit einem köstlichen Raclette überrascht. Der Duft von geschmolzenem Käse und die vielen feinen Beilagen schafften eine gemütliche Atmosphäre und machten das Essen zu einem Genuss. Neben dem feinen Essen war auch das Zusammensein ein wichtiger Teil des Abends. Es wurde viel gelacht, angeregt geplaudert und Erinnerungen ausgetauscht. Die entspannte Stimmung und das gute Essen trugen dazu bei, dass wir den Abend in vollen Zügen geniessen konnten.
Ein grosses Dankeschön an das Flötenregister für die tolle Organisation – wir freuen uns schon auf den nächsten Chlausanlass!
Flavia Kästli
Skiweekend in Arosa
Dieses Jahr führte uns unser Skiweekend ins malerische Arosa. Nachdem uns die zwei Tage im letzten Jahr fast ein wenig zu kurz erschienen, beschlossen wir, diesmal schon am Freitagmorgen aufzubrechen. Es wurden Fahrgemeinschaften organisiert und schließlich versammelte sich die kleine, aber feine Gruppe um 8:30 Uhr vor dem Hotel. Nach dem Einchecken stürzten wir uns direkt ins Abenteuer auf den Pisten. Das Wetter und die Verhältnisse waren das ganze Wochenende über einfach traumhaft. Alle waren voller Energie und so wurde eine beachtliche Anzahl an Pistenkilometern zurückgelegt.
Am Freitag nach einem langen und aufregenden Tag gönnten wir uns eine entspannende Auszeit im Hotelpool und in der Sauna, bevor wir uns zum Abendessen am reichhaltigen Buffet im Hotel versammelten. Der Abend fand seinen gemütlichen Abschluss an der Hotelbar, wo wir die Erlebnisse des Tages Revue passieren ließen.
Auch am Samstag begann der Tag wieder früh. Heute nahmen wir uns vor, die andere Hälfte des Skigebiets zu erkunden und machten einen Ausflug in die Lenzerheide. Der Nachmittag führte uns dann in die legendäre Kuh Bar, wo wir die Atmosphäre und auch das eine oder andere Bier oder Alien genossen. Nachdem wir die abenteuerliche Talabfahrt über die dunkle Heimfahrtpiste gemeistert hatten, stieg langsam der Hunger. An einem Samstagabend mit einer grossen Gruppe einen freien Platz in einem Restaurant zu finden, stellte sich als gar nicht so einfach heraus, weshalb wir uns ausnahmsweise für einen Döner entschieden. Doch auch dieser Umstand konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Der Abend klang schließlich wieder entspannt an der Hotelbar aus.
Am Sonntagmorgen hieß es dann leider schon wieder packen und auschecken. Doch die Vorfreude auf einen weiteren schönen Skitag ließ die Stimmung nicht trüben. Den Nachmittag ließen wir gemütlich in der Brüggerstube ausklingen, bevor es am Abend leider wieder nach Hause ging.
Müde, aber erfüllt von tollen Erlebnissen, und zum Glück ohne Verletzungen, traten wir unseren Heimweg an und blicken bereits jetzt voller Vorfreude auf das nächste Skiweekend.
Janina Michel
Unsere neuen Ehrenmitglieder – 20 Jahre Leidenschaft für die Musik
Die Melodia Goldach lebt von ihren Mitgliedern, deren Engagement und Liebe zur Musik. In diesem Jahr dürfen wir drei besondere Mitglieder ehren, die seit zwei Jahrzehnten Teil der Melodia sind: Rebecca Ferraretto, Stefan Eggenberger und Stefan Schneider. Sie haben uns einen kleinen Einblick in ihre musikalische Reise gegeben und berichten von ihren Highlights, Wünschen und Lieblingsstücken der letzten 20 Jahre.
Rebecca Ferraretto: Von klein auf Teil der Melodia
Intermezzo: Wie bist du vor 20 Jahren zur Melodia oder zur Blasmusik gekommen?
Rebecca: Auf die Melodia oder zur Blasmusik generell bin ich durch meine Mutter gekommen, die damals in der Melodia war. Bereits als kleines Kind bin ich bei der Marschmusik mitgelaufen, war diverse Male am weissen Sonntag dabei oder habe beim Aufbau geholfen. Dadurch habe ich früh einen Einblick ins Vereinsleben bekommen, bis ich schliesslich selbst Mitglied wurde.
Intermezzo: Was war dein persönliches Highlight?
Rebecca: Mein Highlight sind jedes Jahr aufs Neue wieder die U-Shows, oder aber der Auftritt 2009 am Open Air St. Gallen unter dem Motto Queen. Das war definitiv ein Highlight!
Intermezzo: Was wünschst du dir für die nächsten (hoffentlich) 20 Jahre Melodia?
Rebecca: Ich wünsche mir, dass es den Verein in 20 Jahren immer noch gibt und dass wir genug Nachwuchs haben, um als Verein bestehen zu können. Ausserdem freue ich mich auf viele weitere tolle U-Shows und Konzerte. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass wir im Dorf wieder etwas präsenter werden, dass wir besser in der Gemeinde Goldach verankert sind und diese Werte wieder stärker leben.
Intermezzo: Welches war dein Lieblingsstück der letzten 20 Jahre?
Rebecca: Mein Lieblingsstück der letzten Jahre war Mary Poppins Selection.
Stefan Eggenberger: Ein überzeugender erster Eindruck
Intermezzo: Wie bist du vor 20 Jahren zur Melodia oder zur Blasmusik gekommen?
Stefan: Soviel ich mich erinnern kann, hat mich damals ein Schulkollege überredet, an eine Probe zu kommen. War wohl eine überzeugende Probe!
Intermezzo: Was war dein persönliches Highlight?
Stefan: Es ist wirklich schwierig, ein Highlight herauszupicken. Mir bleiben sicherlich die unzähligen U-Shows, wie Cinemagic, in Erinnerung. Auch die Musikreisen waren jedes Mal ein Erlebnis.
Intermezzo: Was wünschst du dir für die nächsten (hoffentlich) 20 Jahre Melodia?
Stefan: Ich hoffe, dass wir die wegen Corona abgesagte U-Show noch nachholen können. Da waren einige rockige Nummern dabei!
Intermezzo: Welches war dein Lieblingsstück der letzten 20 Jahre?
Stefan: Wenn ich nur noch alle Stücke im Kopf hätte… Aber einer meiner ersten Märsche war Barcelona; der hat mir gefallen.
Stefan Schneider: Eine musikalische Reise in drei Etappen
Intermezzo: Wie bist du vor 20 Jahren zur Melodia oder zur Blasmusik gekommen?
Stefan: Bei mir ist das schon etwas länger her. Nur dank der guten Archivare der Melodia sind bei mir die 20 Jahre zusammengekommen. Ich lernte während meiner Schulzeit Klarinette bei Beat Weibel, der damals als Vereinsmitglied der Melodia unterrichtete. So war es naheliegend, auch der Melodia beizutreten. Nach beruflichen Wanderjahren und später einer Familienpause sind zwischenzeitlich in drei Abschnitten 20 Jahre Mitgliedschaft bei der Melodia zusammengekommen.
Intermezzo: Was war dein persönliches Highlight?
Stefan: Stark in Erinnerung geblieben sind mir die internationalen Unterhaltungswettbewerbe in St. Gallen in den 90er Jahren. Als junges Mitglied war ich fasziniert von den Orchestern, die dort aufgetreten sind und davon, dass wir als Melodia auch mitmachen durften. Aus dieser Zeit unter Dirigent Ivo Mühleis haben wir vieles mitgenommen, das uns heute als Verein noch ausmacht.
Intermezzo: Was wünschst du dir für die nächsten (hoffentlich) 20 Jahre Melodia?
Stefan: Ein aktives Vereinsleben, damit wir auch in 20 Jahren wieder neue Ehrenmitglieder ernennen können.
Intermezzo: Welches war dein Lieblingsstück der letzten 20 Jahre?
Stefan: Das ändert von Konzert zu Konzert. Im Hinblick auf die kommende U-Show gefällt mir das Stück Disney Fantasy besonders gut.
Wir danken Rebecca, Stefan und Stefan für ihren langjährigen Einsatz und ihre Begeisterung für die Melodia. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre voller Musik und unvergesslicher Momente!
Lea Bleiker
Üsä Bäsäbeizer
Die gute Seele der Melodia
Doch nicht nur bei unseren Ehrenmitgliedern wollen wir uns bedanken, sondern auch bei unserem Fähnrich und Besenbeizer Rolf Graf. Schon längst ist Rolf ein unverzichtbarer Teil der Melodia. Einerseits trägt er als Fähnrich bei offiziellen Anlässen unsere Vereinsfahne. Ob an Umzügen, Ständchen oder besonderen Veranstaltungen – er sorgt dafür, dass die Melodia würdig vertreten wird.
Andererseits sorgt er in unserer Besenbeiz dafür, dass niemand auf dem Trockenen sitzt und verwöhnt uns immer wieder mit belegten Broten, süßen Leckereien und anderen Snacks. Nach einer anstrengenden Probe geniessen wir es, miteinander anzustossen und den Abend gemeinsam in der Besenbeiz ausklingen zu lassen, was nur dank Rolf möglich ist. Vielen Dank lieber Rolf für deinen grossen Einsatz zum Wohle von jedem einzelnen Mitglied!
Lea Bleiker